SVC-Schwimmer erobern Dortmund

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Den Nachwuchsschwimmern des SV Cannstatt ist kein Weg zu weit, um ihr Können zu demonstrieren. Ein 16-köpfiges Team ist am Wochenende nach Dortmund gereist und hat den hoch professionell organisierten Swim Race Days im Südbad eindrucksvoll seinen Stempel aufgedrückt. Gegen starke internationale Konkurrenz aus Russland, Rumänien, Polen und den Niederlanden gewann die Athleten von Cheftrainer Nikolai Schmidt und seiner Assistentin Mirja Sarhage insgesamt 50 Medaillen, davon 14 aus Gold.

Das SVC-Team, eingerahmt von den Trainern Nikolai Schmidt und Mirja Sarhage

Gut einen Monat vor den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Neckarsulm zeigten die Cannstatter Schwimmer, dass sie auf einem prächtigen Weg sind. Auf fast allen Strecken verbesserten sie ihre persönlichen Bestzeiten und teilten sich untereinander die Medaillen auf. Linda Roth (Jahrgang 2008) gewann Gold über 200 Meter Freistil und 200 Meter Rücken, ihr Zwillingsbruder Nick errang gleich sechs Silbermedaillen, die große Schwester Carla (2005) war über 200 Meter Rücken nicht zu schlagen.

Ganz oben auf dem Treppchen standen auch Anna Rutz (2007) über 200 Meter Lagen und 100 Meter Brust sowie Tiago Lourenco de Sousa (2006) über 200 Meter Schmetterling und Jan Niklas Schmidt (2006) über 200 Meter Lagen. Mehrere Podiumsplatzierungen sicherten sich zudem Tobias Haidle (2003), Fabian Kettinger (2008), Lia Laschinsky (2008), Isaack Moreira Alves (2008), Simon Schumacher (2007) und Ben Vester (2005). Glänzende Leistungen zeigten auch Philipp Kallenberg (2004), Paula Kühn (2003) und Lotte Silber (2004), die ebenfalls maßgeblich zum bärenstarken Cannstatter Team-Auftritt beitrugen.

Überragender Schwimmer im Südbad war einmal mehr das Cannstatter Toptalent Subäjr Biltaev (2007). Bei zehn Starts gewann der Kaderschwimmer sieben Gold- und zwei Silbermedaillen. In den Finals über 50 Meter Schmetterling (30,37/Vorlauf: 30,01) und 50 Meter Brust (34,37) setzte er sich sogar gegen ältere Konkurrenten durch. Kein Wunder: Subäjr liegt über 50 Meter Schmetterling sowie über alle drei Brust-Strecken in seinem Jahrgang bundesweit auf Platz eins, zum Teil mit mehreren Sekunden Vorsprung.

Allerdings war es nicht allein die stolze Medaillenausbeute, die den dreitägigen Ausflug nach Dortmund zu einem vollen Erfolg werden ließ. “Mit solchen Wettkämpfen stärken wir auch den Zusammenhalt und wachsen als Team noch enger zusammen”, sagte Assistenztrainerin Mirja Sarhage, die die Reise und die Übernachtungen in der Jugendherberge in der Innenstadt perfekt organisierte.

  
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