Alle Jahre wieder am Beckenrand…

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 Auch dieses Jahr lud der Schwimmverein Cannstatt wieder zu seinem traditionsreichen Weihnachtsschwimmen ins Mombach-Bad. 

Stuttgart – Es ist schon beinahe eine fest etablierte Größe im Veranstaltungskalender des Schwimmverein Cannstatt geworden. „Alle Jahre wieder…“ lädt der Traditionsverein kurz vor Heiligabend seine jugendlichen Mitglieder auf ein buntes Adventsprogramm in die Badehalle ein – mit weihnachtlichen Snacks, einem spaßigen Spieleprogramm und noch mehr winterlicher Stimmung. Eine grundlegende Neuerung brachte die diesjährige Auflage allerdings mit sich: Erstmals schwang bei der Organisation das Juniorteam taktgebend das Zepter. In den Jahren davor war diese Aufgabe immer wieder durch Mitarbeiter der Schwimmschule abgedeckt worden, nun übernahm das fünfköpfige Rumpfteam der Jugendarbeit, das selbst erst zu Beginn des Jahres gegründet worden war.

Gleich blieb indes die allseits währende Besinnlichkeit unter den knapp 70 Gästen. Drei spaßig-spannende Spiele, die dieses Jahr von den drei zusammengestellten Teams als eine Art „Winterolympiade“ ausgetragen wurden, hatte der Bundesfreiwilligendienstleistende Max im Vorfeld konzeptioniert, schlussendlich brauchte es allerdings ein packendes Finalspiel, um die verdienten Gewinner zu küren: Nadine Ostmann und ihre „Cookies“ konnten am Ende das Rennen für sich entscheiden und eine extragroße Packung Süßigkeiten als Siegertrophäe in den Himmel recken. Doch auch alle anderen Teilnehmer kamen nicht zu kurz: Neben der Unterhaltung im Wasser zog der SV Cannstatt einmal mehr alle kulinarischen Register. Dank vieler Kuchenspenden konnte ein beeindruckendes Weihnachtsbuffet gestemmt werden, ergänzt durch eine absolute Neuheit: Erstmals wurden den hungrigen Gästen auch frische Crepes zur Stärkung geboten – eine Neuerung, die durchweg großen Anklang fand.

Gestärkt konnten die zahlreichen Schwimmer, Wasserballer, Behinderten- und Freizeitsportler schließlich gegen 19 Uhr in die wohlverdienten Ferien entlassen werden – wäre da nicht noch ein Überraschungsgast gewesen: Zum tosenden Finale schaute tatsächlich der Weihnachtsmann persönlich an der Mombachquelle vorbei und verteilte kleine Präsente an die Kinder, die mit leuchtenden Augen das Bad verlassen konnten.

Ein Gerücht sei an dieser Stelle abschließend noch aus der Welt geräumt: Ähnlichkeiten des Weihnachtsmanns mit einem gewissen hünenhaften Wasserballer aus den Reihen der 1. Mannschaft entbehren jeglicher Grundlage. Der Weihnachtsmann weist derartige Vorwürfe von sich und stellt abschließend fest, er habe doch eindeutig keinen roten Bart.         

  
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