19.05.2017 Wasserball Wasserball

Vorschau auf die Spiele 2 und 3 des Play-Downs zwischen SV Cannstatt und SC Neustadt

Der SV Cannstatt steht im Play-Down aus der Wasserball-Bundesliga gewaltig unter Druck.


In der Best-of-Five-Serie gegen den SC Neustadt unterlag der SVC in der Auftaktbegegnung mit 8:9. Neustadt kann jetzt am kommenden Wochenende (Samstag 19 Uhr und Sonntag 12 Uhr, jeweils Stadionbad Neustadt) den „Sack zumachen“.

Viel fehlte letzten Samstag nicht, Cannstatt war auf Augenhöhe. „Wir haben ein, zwei Fehler zu viel gemacht, Neustadt war nicht besser“, erklärt SVC-Coach Andras Feher. Ob es aber gelingt, den heimstarken Neustädtern ausgerechnet in der Pfalz Paroli beiten zu können? „Ich hoffe, dass die Schiedsrichter besser zwischen aggressiver Spielweise und übertriebener Härte mit Verletzungsfolgen differenzieren“, wünscht sich Feher.

Denn die Spielweise des SC Neustadt hat beim SVC Spuren in Form von Verletzungen hinterlassen. Filip Zugic fällt definitiv verletzt aus. Centerverteidiger Uros Fabic hatte vergangenen Samstag eine Handverletzung erlitten; hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Lediglich bei Routinier Milosav Aleksic gibt es Entwarnung: Er hatte gegen Neustadt am Auge eine blutende Verletzung und musste ausgetauscht werden. Doch der „Cut“ ist verheilt.

Dennoch glaubt Feher an die Chance. Zumal die Cannstatter in der Punkterunde nach deutlicher Heimniederlage in Neustadt einen Punkt holten und dabei sogar einen Sieg auf der Hand hatten. „Wir sind gleichwertig. Wenn wir nicht an mindestens einen Erfolg in Neustadt glauben würde, könnten wir zuhause bleiben.“